Leadershipprogramm für Frauen

Die gesellschaftliche Vielfalt auf unseren Fußballfeldern spiegelt sich leider nicht in den Gremien der Verbände wieder. Auch im Bremer Fußball-Verband sind wir längst noch nicht da, wo wir sein wollen. Deswegen gibt es sogenannte Leadershipprogramme, mit denen wir unterschiedlichen Menschen das notwendige „Rüstzeug“ für eine verantwortliche Funktion in Vereinen und Verband mitgeben wollen. „Empowerment“ ist beispielsweise ein wichtiges Stichwort. Während derzeit auf Bundesebene ein Leadershipprogramm für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte läuft, haben wir in Bremen bereits unser zweites Leadershipprogramm für Frauen im Fußball aufgelegt. Am ersten Wochenende war ich gemeinsam mit der ehemaligen DFB-Vizepräsidentin und Vorkämpferin für Frauen im Fußball, Hannelore Ratzeburg, zum „Kambinabend“ dabei. Es war ein angenehmer offener Austausch mit vielen Fragen der Teilnehmerinnen und auch konkreten Ideen zur Verbesserung. Ich bin der festen Überzeugung, dass gemischte Teams viel bessere Ergebnisse erzielen und setze mich deswegen schon länger dafür ein, sowohl den DFB als auch der Bremer Fußball-Verband e.V. diverser aufzustellen. Das ist aber keine Selbstgänger. Wir brauchen Offenheit für neue Menschen und eine Willkommenskultur, die auch auf die individuellen Menschen abzielt. Das klassische „das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht-Argument“ ist eben keins. Ein dickes Brett, dass wir aber weiter bearbeiten wollen. Mein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an unsere Organisatorin Franziska Temper und alle, die sich die Zeit für die Teilnahme genommen haben. Über den Fortgang halte ich Euch gerne auf dem Laufenden.

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